Samstag, 10. Januar 2015

[gelesen] Das Nebelhaus - Eric Berg


Klappentext:
Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«?
Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma.
Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …



Dieses Cover ist einfach nur toll.
Ich hatte Mühe in das Buch rein zu kommen, nach 70 Seiten wollte ich es schon abbrechen, dann habe ich mir gedacht "ach ein paar Seiten gehen noch" und das war auch ganz gut so. So ab ca. 90 Seiten wurde es spannend. Nun kam immer mal ein Wechsel, mal spannend, mal etwas zäh.. doch ich habe es beendet, mit dem Gefühl " so ein ähnliches Buch habe ich schonmal gelesen" jedenfalls kam es mir so vor.. hatte ich ein Dejá vu?
Es wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zum einen in der Vergangenheit, wie es zu der Tat vor 2 Jahren kam und die Gegenwart aus Sicht von Doro die einen Artikel über die Tat bzw. über die beteiligten Personen schreiben soll. Dabei spielt auch immer wieder die Vergangenheit von Doro eine kleine Rolle, die mir aber zu häufig erwähnt wird.
Das Ende war nicht ganz vorhersehbar. Ob es in Hiddensee wirklich so aussieht wie beschrieben, kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie dort gewesen bin. Und trifft man sich nach 15 Jahren ohne jeglichen Kontakt gleich für ein ganzes Wochenende? Für mich etwas unwahrscheinlich.
Im großen und ganzen würde ich sagen es ist mäßig spannend.




Dienstag, 6. Januar 2015

[gelesen] Das Dorf - Arno Strobel


Klappentext:
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …

"Das Dorf" war mein zweites Buch von Arno Strobel. Und ich muss sagen, es war spannend, verwirrend und das Ende unerwartet. Es stellte sich mir die Frage: Wer ist Täter und wer ist Opfer.
Ich möchte nicht zu viel verraten. Es ist lesenswert mit einigen überraschenden Wendungen.